Ist ein Autohaus-Newsletter sinnvoll: Ja oder Nein

Autohaus Newsletter: Ja oder Nein?

Eines vorweg: Einen Autohaus-Newsletter zu betreiben macht nicht pauschal Sinn! Als Inhaber und Geschäftsführer hat man immer das Ziel vor Augen maximalen Erfolg und hohe Sichtbarkeit zu erzielen. Heute ist es umso wichtiger in der digitalen Welt sichtbar zu sein. Doch nicht alle Maßnahmen bedeuten automatisch Erfolg. Die Kunst besteht darin, für sich selbst abzuwägen, welche Marketing-Maßnahmen erfolgsversprechend sind ohne, dass der Aufwand jeglichen Rahmen sprengt.

Autohaus-Newsletter

In diesem kleinen Beitrag möchten wir Aufzeigen, wann es als Autohaus sinnvoll ist einen Newsletter zu betreiben und wann der Aufwand, den Nutzen übersteigt. Man gehe von sich selber aus: „Möchte ich, neben tausenden von Newslettern, auch noch einen von meinem Autohaus?“. In den meisten Fällen tendiert hier die Antwort zu „Nein“. Aber aufgepasst! Die Hauptzielgruppe ist entscheidend!

Beispiele für Autohaus Newsletter

Wir haben euch 3 Beispiele aus dem Autohaus-Alltag, in welchen ein Autohaus-Newsletter angebracht ist oder unnötig wäre.

Beispiel 1: Newsletter für Fahrzeugkauf einer Privatperson

Hier ist es entscheidend ob der Käufer vor Ort kauft und in unmittelbarer Nähe vom Autohaus lebt, denn hier gilt auch aus Erfahrung: Je weiter weg der Wohnort des Käufers, desto unnötiger wird der Newsletter! Denn einen Kunden vor Ort kann ich für meine Werkstatt gewinnen, ein Fahrzeugkauf steht in der Regel erst nach vielen Jahren wieder an. Somit habe ich für einen Aufwand von mehreren Jahren für einen potentiellen Wiederkäufer. Hier zeigt die Erfahrung, dass der klassische Käufer nicht mehr Markentreu ist und die Art der Neuanschaffung nicht mehr einschätzbar ist. Außerdem ist festzuhalten, dass hier die Menschen im privaten Bereich Newsletter von Autohäusern eher als „nervig“ wahrnehmen.

 

Fazit: Sollte der Löwenanteil der privaten Fahrzeugkäufer nicht vor Ort-Kunden sein, lohnt der Aufwand eines Autohaus-Newsletters erfahrungsgemäß nicht.

 

Tipp: Hier sollte lieber auf klassisches Autohaus-Marketing gesetzt werden und in den Fahrzeugbörsen optisch hochwertige Inserate mit professionellen Bildern und Videos eingepflegt werden.

Beispiel 2: Newsletter für Flottenkunden

Hier sieht die Newsletter-Welt schon etwas anders aus. Flottenkunden kaufen größtenteils Regional und bringen die Flotten auch zum Service in die Werkstatt vor Ort. Hier können Aktionen, Vergünstigungen und Sonderangebote für Leasing und Kauf durchaus interessant sein und zu einem weiteren Geschäft führen.

Fazit: Hier lohnt sich der Aufwand in aller Regel! Da der Flottenmanager nicht nur für Termine, Wartung und Pflege zuständig ist, sondern auch den Bestand pflegt und gute Angebote bestimmt weiterleitet, wird der Aufwand entlohnt.

Tipp: Der Newsletter sollte so individuell wie möglich sein und für den Leser einen wirklichen Mehrwert bieten. Kleine Aktionen und nicht nennenswerte Goodies und Nachlässe sollten hier keinen Sondernewsletter auslösen, dürfen aber natürlich mit erwähnt werden. Die Balance zwischen Anzahl der Themen und Häufigkeit des Autohaus-Newsletters ist die Quintessenz.

Beispiel 3: Newsletter für Werkstatt-Kunden

Wichtig bei privaten Werkstattkunden ist der Content! Ist dieser langweilig, uninteressant oder 0815, ist der Beworbene eher genervt als erfreut. Bei hochwertigem Content neigt der User eher dazu ein Leser zu werden. Aber auch hier sollte der Kunde nicht mit Newslettern beschossen werden, sondern wirklich nur mit für Ihn wertvollen Informationen versorgt werden. Unsere Erfahrungen deuten aber auch darauf hin, dass das klassische Marketing, wie Beispielsweise Kundendienstkarten, Radwechselangebote und Erinnerungskarten und –anrufe für Hauptuntersuchungen nicht zu vernachlässigen ist.

 

Fazit: Ein Newsletter für Werkstattkunden ist nur dann sinnvoll, wenn der Content stimmt. Denn mit richtigem Content, der Mehrwert bietet, lässt sich auch zusätzliches Geschäft kreieren. Aber bitte nicht das klassische Marketing (online und offline) vernachlässigen.

 

Tipp: Überlegt euch im Team guten Content. Welchen Mehrwert könnt Ihr dem Kunden bieten? Wieso sollte er zu euch in eure Werkstatt kommen? Diese Fragen müsst Ihr beantworten können! Gute Angebote werden auch gerne angenommen, diese müssen aber wirklich gut sein und dem Großteil der Kunden nutzen.

Noch Fragen zum Autohaus Newsletter?

Es gibt noch viele weitere Beispiele und wie Ihr sicherlich gemerkt habt, ist die Entscheidung für oder gegen ein Autohaus-Newsletter nicht immer eindeutig. Es hängt stark von der Zielgruppe, der Kundenbindung und des Newsletter-Inhalts ab. Gerne helfen wir euch bei der Entscheidung.

 

Bei Fragen einfach eine E-Mail oder WhatsApp-Nachricht an uns!